Grundlagen der anthroposophisch-orientierten  Heilkunde

 

Die Behandlungsweise, die hier vorgestellt werden soll, beruht auf dem Welt- und Menschenbild Rudolf Steiners. Die anthroposophisch erweiterte Heilkunde bezieht neben einer rein physischen Betrachtung die Seele und die Persönlichkeit des Patienten in ihr ganzheitlich-orientiertes therapeutisches Vorgehen mit ein. Gesundheit ist nach dem Verständnis des Heilpraktikers ein „Sich-im Gleichgewicht-befinden“, krankheit dagegen ein Herausfallen aus der Harmonie von Leib Seele und Geist. Alle Therapiebestrebungen des Heilpraktikers zielen auf die Stärkung der Selbstheilungskräfte und auf ein Wiederherstellen dieses Gleichgewichtes ab, sei es durch die Homöopathie, durch die Akupunktur oder durch andere Behandlungsmaßnahmnen.

Grundlage einer anthroposophisch-erweiterten Heilkunde ist die funktionelle Gliederung des lebendigen Organismus in vier Seinsebenen (Wesensglieder). Diese stehen nur beim Gesunden in einem ausgewogenen Gleichgewicht. Ziel jeder Therapie ist es, dieses gesunde Verhältnis der Wesensglieder zueinander zu erhalten oder wieder herzustellen.

Dieser Vortrag schließt auch eine Betrachtung der Tumorentstehung, der sich daraus ergebenden Misteltherapie sowie die Bedeutung der Planetenmetalle in der anthroposophischen Heilkunde mit ein.