Rhythmusverlust – Regulationsstarre

eine anthroposophisch-orientierte Betrachtung

 

Seit altersher versucht die Naturheilkunde Körpergewebe zu entschlacken und zu entsäuern.  

Ausleitung über die Haut, Leber-Galle, Darm, Niere, Lunge und Lymphe – das waren die Ansätze unserer Altvorderen um einer Gesundung den Weg zu bereiten.

An hand geisteswissenschaftlicher Betrachtungen kann gezeigt werden, wie ein Strömen im Ätherischen – durch rhythmische Prozesse unterstützt – in einer Zeit der Arrhythmik wieder in Gang gesetzt werden kann.  

So kann das System der Grundregulation wieder aus der Starre herausgeholt, aktiviert und durch Anregen der Selbstregulation Gesundheit wieder vorbereitet bzw. erhalten werden.  

Durch völlig neues Ergreifen der Zusammenhänge kann eine der typischen UrMethoden der Naturheilkundigen in Bezug auf die Wesensglieder des Menschen neu verstanden werden.  

Rhythmusverlust führt zur Regulationsstarre. Die Lebensweise von uns modernen Menschen ist extrem arrhythmisch geworden.

Rudolf Steiner hat frühzeitig auf die Bedeutung  rhythmischer Prozesse für die Gesund - erhaltung bzw. die Gesundwerdung des Menschen hingewiesen.

Das System der Grundregulation im weichen Bindegewebe – Ursprung unserer Immunabwehr – beinhaltet in Gewebsspalten, im Interstitium ca. 18 Liter extrazelluläre Flüssigkeit. Diese kann nur durch fortwährend rhythmische Impulse im Umlauf gehalten werden, sonst versackt sie. Es droht eine Regulationsstarre, welche eine Schwächung des Immunsystems bedeutet.

Ein wieder in Umlauf-Kommen kann nur durch rhythmische Impulsierung geschehen, sei es durch rhythmische Organfunktionen, durch rhythmische Bewegung ( auch durch Emotionen z.B. Freude ausgelöste innere Bewegung) unterstützt durch rhythmische Lebensführung und –  gestaltung.